Colon-Hydro-Therapie

Die Colon-Hydro-Therapie, die Darmspülung, ist ein sanftes Therapieverfahren. Während der Colon-Hydro-Therapie werden durch gefiltertes und temperiertes Wasser, Ablagerungen, Fäulnis- und Gärungsstoffe, evtl. Reste von Chemikalien und Konservierungsstoffen etc., von den Wänden des Darms gespült. Die körpereigene Abwehr kann dadurch wieder in den Schwung gebracht werden.

Aus ganzheitlicher Sicht bietet ein gesunder Darm das Fundament für ein starkes Immunsystem einen gesunden Körper. Die Colon-Hydro-Therapie kann u. a. bei folgenden Symptomen / Anlässen hilfreich sein: Verstopfung, Allergien, Hautkrankheiten, Infektanfälligkeit, Entgiftung und Ausleitung von Giftstoffen, Autoimmunerkrankungen, Reizdarmsyndrom, nach der Chemotherapie, rheumatische Beschwerden, Fastenkuren, Leberreinigung nach Andreas Moritz.

Das medizinische Colon-Hydro-Gerät Colon Hydromat comfort, entspricht höchster Sicherheit durch geprüfte Qualität und modernster Technik. Firma HAB Herrmann Apparatebau GmbH.

Behandlungsablauf: Die behandelte Person liegt während der Behandlung in einer bequemen Rückenlage auf einer Behandlungsliege und wird durch eine  sanfte Bauch-Massage dabei unterstützt, dass sich die Ablagerungen an der Darmwand leichter lösen können.

Behandlungsdauer: Bitte planen Sie insgesamt ca. 60 Min. für eine Colon-Hydro-Therapie ein. Die Darmspülung mit dem Wasser und Bauchmassage dauert etwa 35-40 Minuten (je nach vorhandener Schlacken / Gase). Anschließend begeben Sie sich zur Toilette.
Je nach Indikation können in der Regel mehrere Anwendungen in unterschiedlichen Intervallen hilfreich sein.

Behandlungskosten:
Privatversicherte: nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker.
Selbstzahler: 85,00 pro Behandlung inkl. Einwegmaterial. Bitte aktuell zur Behandlung ein großes Handtuch mitbringen.

Kontraindikationen: Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Angina pectoris, Darmoperationen, Gravidität.  

Weitere Informationen siehe auch unter: Colon-Hydro-Therapie | DocMedicus Gesundheitslexikon (gesundheits-lexikon.com)
„Inzwischen ist bekannt, dass eine enge Verbindung zwischen Stoffwechselvorgängen und dem Immunsystem besteht. Das Immunsystem befindet sich zu 70 % in der Wand des Intestinum tenue (Dünndarms) und des Kolons. Immunglobuline (IgA) werden zum größten Teil im Darm gebildet. Die Kolonmukosa ist das erste und wichtigste Verteidigungssystem gegen Toxine. An zweiter Stelle erst folgen Leber, Nieren, Lymphe, Lunge und die Hautoberfläche. Prof. Otto Warburg – Nobelpreisträger des Jahres 1931 – hat bereits damals darauf hingewiesen, dass ein geschwächtes Immunsystem durch einen gestörten Stoffwechsel im Darm die Entstehung und Ausbreitung von Tumorzellen wesentlich begünstigt.“